Stand: 06.01.2006
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Vorsteuerabzug bei Mietverträgen

Siehe zunächst: Allgemeine Anforderungen für den Vorsteuerabzug.

Bei Mietverträgen (und analog anderen Dauerschuldverhältnissen) sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:

Zu 4+5: Steuerbeträge auf Grundmiete und ggf. Nebenkostenvorauszahlungen

Es sind jeweils Netto-, MwSt- und Bruttobetrag anzugeben. Nach gesetzlicher Änderung des Mehrwertsteuersatzes sollte der Vermieter dem Mieter am besten ein Schreiben zukommen lassen, in dem die geänderten MwSt- und Bruttobeträge berechnet sind.

Zu 3+8: Angabe des Mietmonats (bzw. anderer Teilleistungszeiträume)

Die Finanzverwaltung betrachtet zur Zeit einen Kontoauszug, auf dem im Buchungstext der Mietmonat angegeben ist, als ergänzenden Beleg zum Mietvertrag.

Wird der Mietmonat im Buchungstext nicht angegeben (, sondern zum Beispiel nur „Miete”) kann eine Sammelrechnung beispielsweise für ein ganzes Jahr gestellt werden. Darin müssen für jeden Mietmonat Grundmiete und ggf. Nebenkostenvorauszahlung jeweils mit Netto-, MwSt- und Bruttobetrag ausgewiesen sein. Nachteil: Der Mieter erhält erst mit Erteilung dieser Sammelrechnung den Vorsteuerabzug für alle Mietmonate.

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