Stand: 01.01.2018
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Vorsteuerabzug

Ein Unternehmer erhält die Vorsteuer vom Finanzamt nur erstattet, wenn der Eingangsbeleg bestimmten Anforderungen genügt.

Notwendige Inhalte in Belegen < 250 Euro  (neu ab 01.01.2017)

  1. Name und Anschrift des Verkäufers
  2. Ausstellungsdatum (neu ab 01.01.2004)
  3. Menge und Art der Gegenstände bzw. Leistung
  4. Bruttobetrag
  5. Steuersatz (Steuersätze) bzw. Hinweis auf Steuerbefreiung

 

Zusätzliche Inhalte in Belegen > 250 Euro  (neu ab 01.01.2017)

  1. Zusätzlich zum Steuersatz auch: Steuerbetrag (Steuerbeträge)
  2. Nettobetrag (Nettobeträge)
  3. Einmalige Rechnungsnummer (neu ab 01.01.2004)
  4. Leistungsdatum bzw. Anzahlungsdatum (Monat reicht)
    Empfehlung: Der Rechnungszusatz „Soweit nichts anderes angegeben ist, gilt der Zeitpunkt der Rechnungsausstellung als Zeitpunkt der Leistung“ erspart häufig eine individuelle Angabe.
  5. Name und Anschrift des Käufers
  6. Steuernummer (nicht empfohlen) oder USt-IDNr. des Verkäufers (neu ab 01.01.2004)
  7. nach Steuersätzen / Steuerbefreiung aufgeschlüsselte Nettobeträge (neu ab 01.01.2004)
  8. Im Voraus vereinbarte Nachlässe (neu ab 01.01.2004)
  9. In Endabrechnung: Netto- und Steuerbeträge der Abschlagrechnungen (neu ab 01.01.2004)

(„Verkäufer“ / „Käufer“ meinen den leistenden / empfangenden Unternehmer)

Siehe auch: Besonderheiten bei Dauerschuldverhältnissen (z.B. Mietverträgen)

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