Stand: 14.12.2001
Nur Überblick
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Aushilfen

Die  arbeitsrechtlichen „Aushilfen” entsprechen den steuerrechtlichen „kurzfristigen” Beschäftigungsverhältnissen, wenn  die steuerrechtlichen Beschränkungen eingehalten werden. Das  Aushilfsarbeitsverhälttnis muss ausdrücklich als vorübergehendes Aushilfsarbeitsverhältnis bezeichnet werden und darf nicht von Dauer geplant  sein (Beispiel: Ausfall eines Mitarbeiters, unvorhergesehene Mehrarbeit).

Aushilfs-  und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse sind  entgegen der landläufigen Meinung vollwertige Arbeitsverhältnisse. Der  Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall (nur bis zum ggf. befristeten Beschäftigungsende) und hat Urlaubsansprüche. Der  Urlaubsanspruch entsteht erst nach einer Mindestarbeitszeit von einem Monat.  Außerdem gelten die Regeln des Mutterschutzgesetzes.

Die  Kündigungsregeln des Schwerbehindertengesetzes finden erst Anwendung, wenn das  Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate gedauert hat. Im übrigen unterscheiden  sich die Kündigungsfristen:

Bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen richten sich die Kündigungsfristen nach dem Gesetz und weichen insoweit nicht von normalen Arbeitsverhältnissen ab.

Bei  Aushilfen muss zwischen befristeten und unbefristeten Arbeitsverhältnissen unterschieden werden:

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