Stand: 06.01.2005
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Umlageverfahren  (Neu ab 01.01.2006)

 

Umlagekassen:

Es gilt der Grundsatz, dass die Umlage der Krankenversicherung folgt -
nunmehr auch den Ersatzkassen.

Geringfügig Beschäftigte werden bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (bislang Bundesknappschaft) verbeitragt. Landwirtschaftliche Krankenkassen sind weiterhin vom Umlageverfahren ausgeschlossen.

 

U1: Umlage wegen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

Beitragspflicht besteht jetzt für Arbeiter - und nunmehr auch - Angestellte.

Arbeitgeber mit mehr als - nunmehr einheitlich - 30 Arbeitnehmern haben ein Wahlrecht, an dem Umlageverfahren U1 teilzunehmen. Die Feststellung basiert auf der Arbeitnehmeranzahl des vergangenen Jahres. Auszubildende und Schwerbehinderte werden nicht mitgezählt. Teilzeitbeschäftigte werden berücksichtigt mit dem Faktor
-  0,25 bis zu 10 Stunden Wochenarbeitszeit
-  0,50 bei mehr als 10 bis 20 Stunden Wochenarbeitszeit
-  0,75 bei mehr als 20 bis 30 Stunden Wochenarbeitszeit
-  1,00 bei mehr als 30 Stunden Wochenarbeitszeit.

Der Erstattungssatz beträgt grundsätzlich 80%. Die Krankenkassen dürfen niedrigere oder beitragsgestaffelte Sätze anbieten.

 

U2: Umlage wegen Aufwendungen aus Anlass von Schwanger- und Mutterschaft

Beitragspflicht besteht für Arbeiter - und wie auch zuvor - für Angestellte.

An dem Umlageverfahren müssen - anders als zuvor - Arbeitgeber aller Betriebsgrößen teilnehmen.

Der Arbeitgeber erhält alle entstandenen Aufwendungen in voller Höhe erstattet. Der Erstattungsanspruch betrifft - nunmehr auch - privatkrankenversicherte Arbeitnehmerinnen.

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