Stand: 17.01.2002
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Neue Verjährung von Mängelansprüchen
altes und neues Recht

Durch das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts sind neue Verjährungsfristen eingeführt worden. Die nachfolgende Aufstellung gibt eine Übersicht. In Einzelfällen kann Rechtsrat erforderlich sein.

Bisheriges Recht für Ansprüche, die bis zum 31.12.2001 entstanden sind:

Verjährungsfristen:
-  Mängel einer neuen Kaufsache: 6 Monate
-  Grundstücke und Arbeiten an einem Grundstück: 1 Jahr
-  bei arglistigem Verschweigen des Mangels: 30 Jahre
-  Gewährleistung für Rechte: gibt es nicht
-  Schäden, die durch die mangelhafte Sache verursacht sind: 30 Jahre

 

Neues Recht für Ansprüche, die nach dem 01.01.2002 entstanden sind:

Verjährungsfristen:
-  Mängel an beweglichen Sachen, Plänen und Überwachungsleistungen
   (sogenannte unkörperliche Werkleistungen), Rechten und Grundstücken: 2 Jahre
-  sonstige unkörperlichen Werkleistungen (z.B. Gutachten): 3 Jahre
   ab Kenntnis des Mangels jedoch höchstens 10 Jahre seit Ablieferung
-  an neuen und alten Bauwerken und Gegenständen, die in Bauwerken eingebaut werden: 5 Jahre
-  bei arglistigem Verschweigen des Mangels: 3 Jahre ab Kenntnis des Mangels
   spätestens 10 Jahre nach Übergabe der Sache
-  Schäden, die durch die mangelhafte Sache verursacht sind: 3 Jahre ab Kenntnis des Mangels
   spätestens 30 Jahre nach Übergabe der Sache, spätestens 10 Jahre nach Eintritt des Schadens. 

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